Zeitsprünge

Das Museum umfasst überwiegend Ausstellungstücke aus der Region Westerwald/Herborn/Breitscheid. Es zeigt auf über 150 qm und in 10 Räumen eine andere Sicht der Heimatkunde.

Das rein ehrenamtlich betriebene Museum wird fachlich unterstützt vom Naturkundemuseum Dortmund und dem Landesamt für Denkmalpflege Wiesbaden.

Das Team vor Ort verfügt zudem über Biologen und Archäologen.

Führungen außerhalb des Museums, so über den Karstlehrpfad der Gemeinde Breitscheid, sind möglich.

 

Von Ammoniten und Höhlenbärzähnen

Wann war welche Zeit – Millionen von Jahren einmal ordnen:

Die Erdgeschichte wird dargestellt anhand von geologischen Übersichten und Fossilien aus dem Silur, Devon, Karbon. Hierbei handelt es sich um Muscheln, Schnecken und Armfüßer (Brachiopoden). Funde aus dem Tertiär stammen von der Westerwälder Thonindustrie. Zu sehen sind Teile von Wirbeltieren (Knochen, Zähne) und Versteinerungen höherer Pflanzen.

Abgerundet wird diese Zeit mit Exponaten aus der Grube Messel.

SchaukastenUnter der Erde – Ein Korallenriff nach der Eiszeit

Die jüngere Vergangenheit (50.000-10.000 Jahre) bescherte Erdbach zahlreiche Höhlen. Knochenfunde von Höhlenbären, Fotos der unterirdischen Landschaft, Technik der Höhlenerforschung und diverse Tropfsteinformen sind zu bewundern.

Die ersten Dorfbewohner

Einzelne Höhlen dienten offensichtlich den Menschen der Steinzeit als Rückzugsraum. Nur wenige Fundstücke lassen auf eine menschliche Aktivität in dieser Umgebung schließen.  Während der Hallstattzeit dienten die Steinkammern als Totenstätte. Zahlreiche Originalfunde aus archäologischen Grabungen und Informationen zu dieser Zeit finden sich in einer eigenen Ausstellung.